Ali Baba und die 42Döner

Wunderbares Wortspiel, nicht wahr? 😉 Naja nicht wirklich. Jedenfalls war ich letztens (schon wieder) zur Mittagszeit in Prenzlauer Berg unterwegs und habe den Döner bei Ali Baba and der Danziger Str. verköstigt.

An sich sieht der Laden erstmal gut aus; ein genauerer Blick auf den Spieß und die Karte schürt dann aber ein wenig meine Skepsis: Es gibt „nur“ Hähnchen und da Ali Baba ansonsten auch Schawarma, Haloumi und co. anbietet, liegt die Vermutung nahe, dass alles irgendwie eine Variation voneinander ist. Klar, das Brot ist ein normales Dönerbrot und auf dem Döner ist erstmal das übliche Zeug. Leider mache ich einen Fehler beim Bestellen und bestelle die Gurken nicht ab, also habe ich einen riesigen Haufen Gurken auf dem Döner:

Naja, ich schaffe es trotzdem, den Gurkengeschmack im Zaum zu halten. Wie man sieht ist kein Kraut auf dem fertigen Döner. Tomaten auch Fehlanzeige, also bleiben für mich nur Eisbergsalat und Zwiebeln. Die Sauce ist auch bei Ali Baba Mayo-basiert, allerdings vielleicht nicht ganz so schwer wie an anderer Stelle. Das Brot ist ordentlich getoastet, aber noch akzeptabel, so dass nicht gleich alles auseinanderbricht.

Das Fleisch ist ja im ersten Moment ganz lecker, allerdings ist das eigentlich immer so mit Hähnchenfleisch; das Problem ist eher gegen Ende, wo man eigentlich genug hat und nur noch das vor Fett triefende Fleisch mit Sauce (auf Mayo-Basis) im Brot hat. So auch hier. Hinterher ist es dann alles zuviel, das Gefühl im Bauch dementsprechend auch nicht überragend.

Trotz der vielen Abzüge bekommt der Döner noch 5 / 10, weil die Qualität der einzelnen Komponenten doch irgendwie ordenltich ist und er im Vergleich zu den letzten Dönern ein kleines bisschen besser abschneidet.

Trotzdem: Ich hoffe, dass demnächst mal wieder bessere kommen, das ist ein regelrechtes Trauerspiel in letzter Zeit.

Für das kommende Wochenende habe ich mir fest vorgenommen, mindestens einen der Döner auf der Bucketlist zu testen – ihr dürft gespannt sein, welcher das ist 🙂

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