Back in Berlin – Sever Imbiss am Nettelbeckplatz

Die Liste an Dönerläden, die ich zwar getestet, aber noch nicht hier verewigt habe, wird leider immer länger. Es gibt einfach zu viel Döner und zu wenig Zeit, das alles zu dokumentieren 😉 hier aber endlich wieder ein Beitrag zu einem Dönerladen im Wedding. Diesmal: Sever Imbiss am Nettelbeckplatz.

Der Sever Imbiss liegt am Nettelbeckplatz an der Ecke zur Lindower Straße. Zwischen Sever und einem anderen Dönerladen, Bistro49, liegt nur ein Späti. Die Wahl fällt auf Sever, weil dort das Fleisch gerade etwas besser ausgebraten aussieht. Bistro49 kommt dann bei nächster Gelegenheit dran.

Der Döner

Wie immer bestelle ich ohne Gurken, aber mit Tomaten, und Knoblauchsauce. Irgendwie kommt es zu ein wenig Verwirrung und plötzlch landen dann doch Gurken auf dem Döner, dafür aber kein Rotkraut. Was nach einer mittelschweren Döner-Katastrophe aussieht, lässt sich zum Glück durch einen kleinen Hinweis meinerseits und viel Humor seitens des Sever-Dönermannes wieder ausbaden. Puh! Dafür hab ich jetzt eine Extra-Portion Rotkraut, wie sich unschwer auf dem Foto erkennen lässt:

Das meiste ist Standard. Das Fleisch ist ok, geschmacklich und vom Grillgrad her eher durchschnittlich. Das Brot ist ganz gut auf den Punkt getoastet und hat noch ein wenig Fluffigkeit. Das Gemüse ist soweit ok, das Rotkraut an sich nicht schlecht, aber dann doch etwas ungünstig verteilt. Die Sauce ist ok, zwar wieder einmal auf Mayonnaise-Basis, jedoch ist nicht zuviel drauf. Dadurch fällt die Sauce sprichwörtlich nicht zu sehr ins Gewicht 😉

Fazit

Sever Imbiss macht einen soliden Döner, wenn auch kein wirkliches Highlight. Die Proportionen sind an sich gut, aber die Verteilung etwas ungünstig, so dass am Ende zuviel Brot mit Fleisch und Sauce übrig bleibt. Wer am Nettelbeckplatz ist und Lust auf Döner hat, kann hier aber durchaus mal vorbei schauen. Ob er besser ist als der Nachbar, muss dann demnächst ein Besuch bei Bistro49 entscheiden. 6,5 / 10.

In eigener Sache

Am kommenden Sonntag ist das erste 42 Döner-Event geplant. Dann werde ich mit meinem Kumpel Frank mal bei Mustafas Gemüse Kebab am Mehringdamm vorbeischauen. Da dort mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist, werden wir auf Facebook per Live-Video zu sehen sein, also schaut am Sonntag bei Facebook vorbei!

Die Ketten weggesprengelt – Amrumer Grill

Letztens war ich mal wieder im Sprengelkiez unterwegs und wollte dort mal die Dönerszene abseits von Leo und Luxemburger Str. auschecken. Die Wahl fiel auf den Amrumer Grill in der Torfstraße. Allgemein ist im Sprengelkiez die Auswahl an Dönerläden deutlich niedriger als sonst im Wedding. Liegt wahrscheinlich daran, dass ansonsten ein ziemlich großes Angebot an Essensmöglichkeiten besteht und der Bedarf nach Döner vielleicht woanders gestillt wird.

Der Amrumer Grill liegt etwas unscheinbar in der Torfstraße gegenüber der Kreuzung mit der Sprengelstraße. Ich war recht früh am Mittag da, ohne Frühstück hat man um Viertel nach 12 umso mehr Lust auf einen ordenltichen Döner. Der Dönerspieß sah dementsprechend auch noch sehr unbeschnitten aus und das Fleisch war sehr knusprig, vielleicht sogar ein bisschen trocken, wer weiß.

Ich bestelle den Döner auch hier mit Knoblauch und ohne Gurken, bekomme dafür eine Extraportion Tomaten, mit Salz obendrauf, es geht also gut los. Das Gemüse ist ansonsten eher durchschnittlich, das Rotkraut nicht spektakulär, aber solide, die Tomaten verströmen ein wenig zusätzliche Frische. Die Sauce ist zwar auf Mayo-Basis, aber es ist nicht zu viel davon auf dem Döner, so dass es nicht überhand nimmt. Das Fleisch ist zum Glück nicht trocken, sondern einfach sehr ausgebraten, aber echt lecker. Das Fladenbrot ist nur ein kleines bisschen übertoastet, was sich gerade gegen Ende ein wenig negativ bemerkbar macht.

Fazit

Amrumer Grill macht einen soliden Döner, der gerade in den früheren Dönerstunden am Tag, mit knusprigem Fleisch, durchaus eine valide Option darstellt. Leider ist der Döner ziemlich klein – für 2,80€ aber fair. Nur hätte ich direkt danach eigenltich noch einen Döner essen können. Ob das passiert ist – Achtung, Cliffhanger – seht ihr im nächsten Blogeintrag 😀

Gesamturteil für den Amrumer Grill: 7 / 10.

Übrigens landen die Fotos vom Blog auch auf meinem Instagram-Account. Wer also die ganze Sammlung wunderschöner Döner-Fotos betrachten will, ist eingeladen sich dort umzusehen:

https://www.instagram.com/42doener/

Imren 2 – ist das ein echter Imren?

Ich habe ja schon häufiger Imren Döner empfohlen bekommen und auch zwei davon schon in der Bucketlist eingetragen, nämlich den am Kleistpark und den in der Nähe S-Bahn Neukölln. Die Fotos von diesem Imrens sehen anders aus als meiner hier – vielleicht ist das auch der Grund, warum der an der Badstr. / Ecke Buttmannstr. Imren 2 heißt. Vielleicht ist das einfach die nächste Generation Imren? Wer kann das schon so genau wissen…

Ich war also bei Imren 2. Was beim Reinkommen sofort auffällt ist der besonders dunkle Spieß, der offenbar aus Rind- und nicht Kalbfleisch besteht (was mir auf Nachfrage auch bestätigt wurde). Ansonsten ist der Laden recht gemütlich, es gibt frischen Ayran und man kann sich selbst Tee nehmen.

Ich bestelle wie immer. Der Döner kommt und sieht erstmal wie ein Döner aus:

Außer natürlich, dass das Fleisch sehr dunkel ist. Und es ist auch ziemlich klein Geschnitten, keine großen Fleischlappen, wie das oft der Fall ist (ob das gut oder schlecht ist kann jeder selbst beurteilen, ich mag die Fleischlappen 🙂 ).

Die Sauce ist auf Jogurt-Basis. Das ist zumindest eine gelungene Abwechslung zu den vielen Mayo-Saucen, die ich in letzter Zeit hatte. Ansosnten ist an dem Gemüse nicht viel auszusetzen, das Rotkraut ist lecker mariniert, die Zwiebeln vielleicht etwas scharf.

Das Brot ist etwas zu knusprig und bricht ziemlich schnell, als ich anfange den Döner zu essen. Die große Überraschung aber ist das Fleisch. Das Fleisch schmeckt wirklich komplett anders als typisches Dönerfleisch. Es ist natürlich klar, dass es etwas strenger und zäher ist als das „normale“ Kalbfleisch, aber das ist nicht das einzige. Auch die Würzung unterscheidet sich deutlich: das Fleisch schmeckt etwas säuerlich und „orientalischer“ – ich weiß nicht genau, ob da Kreuzkümmel oder etwas anderes drin ist, aber es erzeugt einen deutlich anderen Gesamtgeschmack. Wer schonmal Tantuni gegessen hat, kennt diesen Geschmack vielleicht. Das Fleisch erinnert mich sehr an Tantuni (hier auch ein Link zu einem sehr leckeren Tantuni-Laden in Neukölln).

Leider, muss ich sagen, ist das aber nicht so mein Ding. Der Fleischgeschmack dominiert alles andere sehr deutlich und nach der Hälfte habe ich zuviel davon.

Ich weiß wirklich nicht, wie repräsentativ dieser Imren 2 für die Imrens Berlins ist. Ich werde das auf jeden Fall testen. Diesem hier gebe ich aber erstmal nur 6,5 / 10. Eine sehr interessante Abwechslung ist es aber allemal!

 

Ugur Imbiss – der beste Döner Berlins

Da ist er, der bisher beste Döner auf 42 Döner! Spontan nach der Arbeit beim Ugur Imbiss in der Prinzenallee reingeschneit, der Dönerspieß war schon ziemlich dünn. Ich muss zugeben, ich finde Ugur schon seit längerer Zeit richtig gut, aber an diesem Abend hat er sich einfach selbst übertroffen.

Ugur (ich gehe mal davon aus, dass der freundliche Mensch hinter dem Tresen auch der Inhaber ist; und, dass er auch wirklich Ugur heißt) stellt extra den Grill nochmal richtig heiß und brät das Fleisch von allen Seiten knusprig braun, dass das Fett nur so runterläuft. Sieht schon mächtig lecker aus. Beim Toasten des Brotes überprüft er zwischendurch, ob es schon genug getoastet ist. Ein Mann mit Liebe zum Detail, das spürt man.

Ich bestelle wie immer den Döner ohne Gurken und mit Knoblauchsauce. Dann kommt er. Ich beiße rein. Oh Mann, ist der gut. Ein gewisser Teil des Geschmacks kommt wohl auch daher, dass ich sehr großen Hunger hab, klar. Aber abgesehen davon:

Endlich eine Sauce, die nicht voll mit Mayo ist, sondern auf Jogurt-Basis, mit jungem Knoblauch.

Das Fleisch herrlich gut gewürzt und perfekt ausgebraten, mit ordentlichen Anteilen an Fleischlappen.

Das Brot auf den Punkt getoastet; es bricht nicht, es trieft nichts.

Ein gute Balance von Fleisch, Sauce und Gemüse.

Auf jeden Fall 9/10. Ich ziehe nur einen halben Punkt ab, weil das Kraut ein wenig besser mariniert sein könnte. Und einen halben Punkt, damit ich noch Luft nach oben hab. Aber ansonsten:

Das ist auf jeden Fall einer der besten, wenn nicht DER beste Döner Berlins!

Ugur Döner. Man sieht die gute Verteilung, das gut gebratene Fleisch und das nicht zu dünn getoastete Brot

Hakiki Döner und Neues aus der U-Bahn

Dieses Mal Hakiki. Ich war vor einer ganzen Weile schonmal bei dem an der Müllerstraße, aber das war noch vor Start von 42 Döner, also zählt der nicht. Außerdem hatte ich den auch nicht als besonders gut in Erinnerung, also musste ich den an der Osloer Straße testen. Ich glaube es gibt Hakiki Döner sonst auch noch an der Schönhauser Allee S+U und noch irgendwo in Neukölln. Wenn Ihr sonst noch Hakikis kennt, meldet Euch, dann kann ich die auch nochmal testen 🙂

Der Laden ist ne Bude direkt an der U-Bahn-Station Osloer. Es war richtig windig und kalt, aber was tut man nicht für einen Döner. Ansonsten ist Hakiki nett gemacht und die Dönerjungs arbeiten sehr effizient. Und sie haben einen wirklich großen…Dönerspieß. Ich hoffe die brauchen jeden Tag alles auf.

Das ist ein echt großer Dönerspieß!

Den Döner selbst hab ich mit allen Saucen bestellt und wie immer ohne Gurke. Tomate gabs trotzdem, das war schonmal gut. Ansonsten ist das Gemüse wirklich sehr gut, das Kraut säuerlich angemacht und ansonsten frisch. Das Fleisch ist sehr gut gewürzt (wie soll es bei reinem Hack auch anders sein), aber wirklich lecker, sogar teilweise noch etwas knusprig. Das Brot hat gut gepasst, war nicht zu kross, ließ sich gut essen und es ist auch nicht zuviel runtergelaufen. Einziges Manko war leider wieder die Sauce. Ich weiß nicht, warum es in Berlin so ein großes Problem ist, eine anständige Dönersauce herzustellen. Wie bei Pamfilya ist zuviel Mayo drin, die Sauce ist zu dickflüssig und nicht anständig verteilt. Am Anfang ist das noch echt lecker, aber gegen Ende ist das dann einfach zuviel und zuviel auf einmal.

Dennoch der bisher beste Döner seit Blog-Start. Er bekommt satte 8/10. Preislich liegt Hakiki im Mittelfeld, ich glaube 3,50€.

Auf dem Foto kann man das knusprige Fleisch erkennen und auch, dass vorne einfach Sauce fehlt, die unten dann zuviel ist.

Außerdem ist mir letztens was tolles in dser U-Bahn aufgefallen. Ihr alle kennt das schiefe Brandenburger Tor, das auf den Scheiben in den U-Bahnen klebt.  Hier zum Nachlesen der Artikel aus der BZ.

Jedenfalls sind jetzt endlich die neuen Folien im Einsatz, wie ich selbst sehen durfte. Oben alt, unten neu. Das ist echt total verwirrend. Und man erkennt ganz klar den feineren Strich und die korrekte Perspektive:

Pamfilya – das beste Dönerfleisch Berlins?

Pamfilya soll ja das beste Dönerfleisch Berlins haben. Habe das bei der regelmäßigen Döner-Recherche unter anderem bei Focus Online gelesen. Also musste ich das natürlich ausprobieren.

Das Restaurant Pamfilya ist genau am Leopoldplatz. Ist ein größerer Laden mit einem riesigen Grill und einem großen Dönerspieß. Die Grillgerichte sehen auf jeden Fall ziemlich gut aus, die muss ich wohl auch mal irgendwann probieren. Der Döner ist schnell bestellt und auch sehr schnell gebracht und kostet 4,50€. Ziemlich stolzer Preis für einen Döner, insbesondere mitten im Wedding, also sollte er schon was bieten.

Und das tut er auch. Das Fleisch ist megazart und echt schön knusprig, reines Scheiben-Kalbfleisch auf dem Spieß, wirklich großes Kino. Das Brot ist nur leicht getoastet und mit sehr viel Sesam, noch ein bisschen fluffig. Das Gemüse besteht zum größten Teil aus Zwiebeln und Salat, dann noch Tomaten, das wars. Leider kein Kraut und (wie immer, auf Bestellung) keine Gurken. Ich bestelle mit Knoblauch- und Kräutersauce.

Erstmal alles gut und der Döner lecker. Ich bin auch echt beeindruckt vom Fleisch. Aber leider bekommt der Döner größere Abzüge für die Sauce. Die besteht aus viel Majo, enthält viel Dill und stört irgendwie einfach. Dem Döner fehlt dadurch Frische. Dazu kommt noch, dass sie schlecht verteilt ist, so dass es am Ende so aussieht:

Pamfilya Döner-Sauce

Dass ich das Ende dann nicht so wirklich genossen habe, versteht sich von selbst. Das andere ist das fehlende Kraut, gibt natürlicht auch Abzüge. Leider sehr viel verschenktes Potential, aber immerhin noch 7/10. Mit einer besseren (und besser verteilten) Sauce und ein bisschen Weißkraut und etwas weniger Zwiebeln wären auch easy 9 drin.

Die Suche nach dem perfekten Döner geht also weiter. Das Fleisch kommt zumindest schon mal ziemlich nah dran.

So sieht der ganze Döner aus:

Tatli Ses – schon wieder Döner?

Na gut. Heimweg, Hunger, Angebot, Döner 1,50. Außerdem ein neuer Dönerladen. Und einer, an dem ich fast jeden Tag vorbei laufe. Was soll man machen? Da hab ich den mal probiert…

Der Tatli Ses Imbiss ist drinnen größer als er von draußen aussieht, weils hinten noch ein bisschen hochgeht und da noch mehr Sitzplätze und eine Art Bar sind. Also bestelle ich ihn, wie immer – einen Döner. Ist schon immer ein seltsames Gefühl, wenn man beim Kauf eines Döners mit einem Zweieurostück bezahlt und noch was rauskriegt.

Also habe ich auch nicht viel erwartet. Ich weiß, ich will nicht, dass der Preis eine Rolle bei der Bewertung spielt. Aber irgendwie freue ich mich, dass er dann doch sehr essbar ist. Ich weiß allerdings nicht, ob sie den Döner bei Tatli Ses ändern, wenn das Angebot mal nicht mehr gilt. (UPDATE vom 15.02.: Das Angebot gilt immer noch.)

Das Fleisch ist eher durchschnittlich, reines Hack, aber nicht besonders gewürzt. Das Brot ist eher von der knusprigen Sorte, die Sauce ok. Der Salat ist nur Kopfsalat, dabei aber irgendwie mariniert, so dass er ordentlich Geschmack abgibt. Interessantes Konzept, aber ich vermisse trotzdem etwas das Kraut. Auf den Tomaten (eine ordentliche Portion Tomaten ist da drauf) ist noch eine gute Prise Salz, das finde ich ganz lecker. Insgesamt war ich aber schon zufriedener nach einem Döner. Fazit: 5,5 / 10, aber durchaus ein Option bei nicht zu großem Hunger für Zwischendurch.

Zweimal die Woche Döner, ist das eigentlich zuviel? Wieviel Döner ist eigentlich gesund? Muss man sich da Grenzen setzen? Aber bald ist Urlaub, und da ist wahrscheinlich dönerfreie Zeit, da muss ich das noch ausnutzen…

tatli-ses-2.jpg

Species – kennt jemand noch den Film?

Huch, schon wieder Döner. Aber irgendwie kann man Döner auch fast jeden Tag essen. Als letztens zwei Kumpels aus Frankfurt zu Besuch waren gabs zwei Tage nacheinander Döner (natürlich unterschiedliche). War für uns gar kein Problem.

Dieses Mal habe ich das Bistro Species in der Badstraße ausprobiert. Schon 1000mal dran vorbeigelaufen und immer gedacht „wasn das für ein komische Name für nen Dönerladen?“. Find ich immer noch komisch, erinnert mich immer an den Film „Species“ – der war ein bisschen unheimlich, aber ich war auch noch klein.

Species also. Wir waren ziemlich früh da, waren die einzigen Gäste bis auf eine Frau, die offenbar dringend ums Eck musste und nichts gekauft hat. Der Dönerspieß war dementsprechend noch ganz neu und beeindruckend groß – kriegen die den wirklich leer? Bestellen muss man am hinteren Ende des Tresens. Wenn man da so ganz allein ist, wirkt das ein bisschen seltsam, weil derselbe Mensch dann nach vorne geht und den Döner zubereitet, aber ich denke es hilft, wenns mal richtig voll sein sollte.

Der Dönerspieß besteht aus reinem Hackfleisch, das Fleisch ist aber gut gewürzt und war bei uns ziemlich gut ausgebraten. Das Brot war zwar nicht selbstgebacken, aber sehr gut, nur leicht angetoastet und dadurch noch ein bisschen fluffig. Die Sauce war recht lecker, ich glaube mit einem Spritzer Zitrone, das macht sie leicht. Passt also ganz gut zum Fleisch. Das Gemüse ist weder besonders positiv noch negativ zu erwähnen. Alles in allem ein sehr solider Döner mit wenigen Schwächen, wenn auch nicht herausragend. Er bekommt eine 7 / 10.

Den Preis weiß ich leider nicht mehr, kann ihn aber nochmal beim Vorbeigehen nachschauen.

Lustige Anekdote übrigens: Solltet Ihr mal bei Species sein, achtet mal auf die Abbildungen für die verschiedenen Größen vom Döner-Teller. Das ist immer dasselbe Foto, nur unterschiedlich vergrößert und wirkt etwas witzig 😉

Ach und wer den auf Google Maps nicht finden kann – Badstr. 35 ist glaube ich die offizielle Adresse, also oberhalb der U-Bahn Pankstr., 3 Minuten zu laufen.

Wer sich übrigens über fiese, pixelige Logo von 42 Döner wundert, ich gelobe Besserung. Werde mir eins bei Fiverr bestellen, mal sehen wie gut das funktioniert. Bis zum nächsten Mal!

Species Döner

Sofra Grill

So, das ist er also, der erste Eintrag. Ich fange einfach mal mit einem meiner letzten Döner-Besuche an und erzähle vom Döner-Erlebnis bei Sofra Grill. Der ist in der Nähe der U-Bahn Pankstraße. Ich wohne nicht weit entfernt und er hat bei Google sehr gute Bewertungen, also musste ich ihn ausprobieren.

Der Laden an sich ist klein und wir haben draußen im Zelt gesessen, aber es war warm genug da um den Döner zu genießen. Dazu gabs Pommes – ich finde ja Pommes sind die optimale Beilage zu Döner, gerade wenn man richtig Hunger hat.

Der Dönerspieß war schon fast am Ende, obwohl es noch sehr früh am Abend war. Offenbar ist der Laden tagsüber ziemlich beliebt. Ich weiß nicht, ob sie dann noch einen neuen Spieß auflegen oder dann noch warmgehaltenes Fleisch in der Hinterhand haben. Oder ob der Döner dann einfach aus ist. Muss ich bei Gelegenheit nochmal checken…

Das Fleisch an sich sah schon gut aus und war auch sehr lecker. Kalbfleisch, hoher Festfleischanteil, gut gewürzt, sehr gut ausgebraten (klar, war ja auch schon das letzte Stück). Das Brot war selbstgebacken, auch sehr gut. Leider gabs Abstriche bei der Sauce, die etwas zu kräftig war und nicht so gut verteilt. Der größte Nachteil ist allerdings beim Gemüse und da beim Salat. Der Salat ist einfach eine Mischung aus Kopfsalat, Weißkohl und Möhren mit ein paar Maiskörnern drin. Sieht aus wie eine Tüten-Mischung aus der Metro, also ziemlich lieblos gemacht leider. Dafür gibts bei mir größere Abzüge, weil das den Gesamteindruck dann doch sehr schmälert.

Gegen Ende war dann das Brot doch sehr vollgesaugt mit Fett. Ich finde das ja dann nicht so lecker, wenn man nur noch Brot mit Fett isst, aber das ist wohl einfach so, insbesondere bei selbstgebackenem Brot.

Insgesamt bekommt der Döner vom Sofra Grill von mir eine 6,5 / 10. Ich kann mir aber vorstellen, dass die anderen Gerichte wie Iskender mit dem leckeren Fleisch deutlich leckerer sind. Übrigens kostet der Döner 3,50 €, also etwas über dem Durchschnitt für die Gegend.

Das wars soweit. Beim nächsten Mal habe ich einen anderen Dönerladen aus meiner Gegend im Gepäck, mal sehen wie der im Vergleich abschneidet.