Tatli Ses – schon wieder Döner?

Na gut. Heimweg, Hunger, Angebot, Döner 1,50. Außerdem ein neuer Dönerladen. Und einer, an dem ich fast jeden Tag vorbei laufe. Was soll man machen? Da hab ich den mal probiert…

Der Tatli Ses Imbiss ist drinnen größer als er von draußen aussieht, weils hinten noch ein bisschen hochgeht und da noch mehr Sitzplätze und eine Art Bar sind. Also bestelle ich ihn, wie immer – einen Döner. Ist schon immer ein seltsames Gefühl, wenn man beim Kauf eines Döners mit einem Zweieurostück bezahlt und noch was rauskriegt.

Also habe ich auch nicht viel erwartet. Ich weiß, ich will nicht, dass der Preis eine Rolle bei der Bewertung spielt. Aber irgendwie freue ich mich, dass er dann doch sehr essbar ist. Ich weiß allerdings nicht, ob sie den Döner bei Tatli Ses ändern, wenn das Angebot mal nicht mehr gilt. (UPDATE vom 15.02.: Das Angebot gilt immer noch.)

Das Fleisch ist eher durchschnittlich, reines Hack, aber nicht besonders gewürzt. Das Brot ist eher von der knusprigen Sorte, die Sauce ok. Der Salat ist nur Kopfsalat, dabei aber irgendwie mariniert, so dass er ordentlich Geschmack abgibt. Interessantes Konzept, aber ich vermisse trotzdem etwas das Kraut. Auf den Tomaten (eine ordentliche Portion Tomaten ist da drauf) ist noch eine gute Prise Salz, das finde ich ganz lecker. Insgesamt war ich aber schon zufriedener nach einem Döner. Fazit: 5,5 / 10, aber durchaus ein Option bei nicht zu großem Hunger für Zwischendurch.

Zweimal die Woche Döner, ist das eigentlich zuviel? Wieviel Döner ist eigentlich gesund? Muss man sich da Grenzen setzen? Aber bald ist Urlaub, und da ist wahrscheinlich dönerfreie Zeit, da muss ich das noch ausnutzen…

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Species – kennt jemand noch den Film?

Huch, schon wieder Döner. Aber irgendwie kann man Döner auch fast jeden Tag essen. Als letztens zwei Kumpels aus Frankfurt zu Besuch waren gabs zwei Tage nacheinander Döner (natürlich unterschiedliche). War für uns gar kein Problem.

Dieses Mal habe ich das Bistro Species in der Badstraße ausprobiert. Schon 1000mal dran vorbeigelaufen und immer gedacht „wasn das für ein komische Name für nen Dönerladen?“. Find ich immer noch komisch, erinnert mich immer an den Film „Species“ – der war ein bisschen unheimlich, aber ich war auch noch klein.

Species also. Wir waren ziemlich früh da, waren die einzigen Gäste bis auf eine Frau, die offenbar dringend ums Eck musste und nichts gekauft hat. Der Dönerspieß war dementsprechend noch ganz neu und beeindruckend groß – kriegen die den wirklich leer? Bestellen muss man am hinteren Ende des Tresens. Wenn man da so ganz allein ist, wirkt das ein bisschen seltsam, weil derselbe Mensch dann nach vorne geht und den Döner zubereitet, aber ich denke es hilft, wenns mal richtig voll sein sollte.

Der Dönerspieß besteht aus reinem Hackfleisch, das Fleisch ist aber gut gewürzt und war bei uns ziemlich gut ausgebraten. Das Brot war zwar nicht selbstgebacken, aber sehr gut, nur leicht angetoastet und dadurch noch ein bisschen fluffig. Die Sauce war recht lecker, ich glaube mit einem Spritzer Zitrone, das macht sie leicht. Passt also ganz gut zum Fleisch. Das Gemüse ist weder besonders positiv noch negativ zu erwähnen. Alles in allem ein sehr solider Döner mit wenigen Schwächen, wenn auch nicht herausragend. Er bekommt eine 7 / 10.

Den Preis weiß ich leider nicht mehr, kann ihn aber nochmal beim Vorbeigehen nachschauen.

Lustige Anekdote übrigens: Solltet Ihr mal bei Species sein, achtet mal auf die Abbildungen für die verschiedenen Größen vom Döner-Teller. Das ist immer dasselbe Foto, nur unterschiedlich vergrößert und wirkt etwas witzig 😉

Ach und wer den auf Google Maps nicht finden kann – Badstr. 35 ist glaube ich die offizielle Adresse, also oberhalb der U-Bahn Pankstr., 3 Minuten zu laufen.

Wer sich übrigens über fiese, pixelige Logo von 42 Döner wundert, ich gelobe Besserung. Werde mir eins bei Fiverr bestellen, mal sehen wie gut das funktioniert. Bis zum nächsten Mal!

Species Döner

Sofra Grill

So, das ist er also, der erste Eintrag. Ich fange einfach mal mit einem meiner letzten Döner-Besuche an und erzähle vom Döner-Erlebnis bei Sofra Grill. Der ist in der Nähe der U-Bahn Pankstraße. Ich wohne nicht weit entfernt und er hat bei Google sehr gute Bewertungen, also musste ich ihn ausprobieren.

Der Laden an sich ist klein und wir haben draußen im Zelt gesessen, aber es war warm genug da um den Döner zu genießen. Dazu gabs Pommes – ich finde ja Pommes sind die optimale Beilage zu Döner, gerade wenn man richtig Hunger hat.

Der Dönerspieß war schon fast am Ende, obwohl es noch sehr früh am Abend war. Offenbar ist der Laden tagsüber ziemlich beliebt. Ich weiß nicht, ob sie dann noch einen neuen Spieß auflegen oder dann noch warmgehaltenes Fleisch in der Hinterhand haben. Oder ob der Döner dann einfach aus ist. Muss ich bei Gelegenheit nochmal checken…

Das Fleisch an sich sah schon gut aus und war auch sehr lecker. Kalbfleisch, hoher Festfleischanteil, gut gewürzt, sehr gut ausgebraten (klar, war ja auch schon das letzte Stück). Das Brot war selbstgebacken, auch sehr gut. Leider gabs Abstriche bei der Sauce, die etwas zu kräftig war und nicht so gut verteilt. Der größte Nachteil ist allerdings beim Gemüse und da beim Salat. Der Salat ist einfach eine Mischung aus Kopfsalat, Weißkohl und Möhren mit ein paar Maiskörnern drin. Sieht aus wie eine Tüten-Mischung aus der Metro, also ziemlich lieblos gemacht leider. Dafür gibts bei mir größere Abzüge, weil das den Gesamteindruck dann doch sehr schmälert.

Gegen Ende war dann das Brot doch sehr vollgesaugt mit Fett. Ich finde das ja dann nicht so lecker, wenn man nur noch Brot mit Fett isst, aber das ist wohl einfach so, insbesondere bei selbstgebackenem Brot.

Insgesamt bekommt der Döner vom Sofra Grill von mir eine 6,5 / 10. Ich kann mir aber vorstellen, dass die anderen Gerichte wie Iskender mit dem leckeren Fleisch deutlich leckerer sind. Übrigens kostet der Döner 3,50 €, also etwas über dem Durchschnitt für die Gegend.

Das wars soweit. Beim nächsten Mal habe ich einen anderen Dönerladen aus meiner Gegend im Gepäck, mal sehen wie der im Vergleich abschneidet.